Dein Haartyp & dein Kopfhauttyp
Vier Haartypen, fünf Kopfhauttypen – mit Ursachen und passender Pflege. Die meisten kennen ihren Kopfhauttyp nicht. Er entscheidet aber über das Shampoo.
Zu viele Produkte, zu wenig Ergebnisse?
Kein Ratgeber zum Durchblättern, sondern ein Arbeitsbuch von einer Friseurmeisterin: Haar- und Kopfhauttyp bestimmen, Etiketten lesen, zwei Tests für zu Hause. Und dabei wird dir kein einziges Produkt verkauft.
Nicht, weil du zu wenig tust. Sondern weil du seit Jahren Empfehlungen befolgst, die für irgendjemanden gedacht waren – nur nicht für dein Haar.
Du stehst im Drogeriemarkt und entscheidest nach Flaschendesign, Duft oder dem, was gerade im Angebot ist.
„Repair“ klingt gut, also nimmst du Repair. Dass genau das dein Haar beschweren kann, sagt dir niemand.
Auf TikTok heißt es, du sollst seltener waschen. Im nächsten Video genau das Gegenteil. Und deine Freundin schwört auf etwas Drittes.
Du wechselst nach zwei Wochen das Produkt, weil du nichts merkst – und fängst wieder von vorn an.
Und dann das: Ein Shampoo, das monatelang super funktioniert hat, wirkt plötzlich gar nicht mehr. Du hast nichts geändert – also muss es wohl am Produkt liegen. Oder?
Und irgendwann gibst du dir selbst die Schuld: Meine Haare sind halt so.
Das Problem ist nicht dein Shampoo. Es ist, dass dir nie jemand gezeigt hat, wie du dein eigenes Haar liest.
Genau da setzt Haircare Journey an. Es sagt dir nicht, welches Produkt du kaufen sollst – es bringt dir bei, die Frage selbst zu beantworten. Einmal gelernt, gilt das für jedes Regal, jede Marke und jeden Preis.
Der Wasserglas-Test steht so auf Seite 56. Du brauchst ein Glas Wasser und ein einzelnes Haar – und weißt in fünf Minuten mehr über deine Haare als nach zehn TikToks.
Deine Schuppenschicht liegt eng an. Dein Haar nimmt Feuchtigkeit langsamer auf – behält sie dafür gut.
Praktisch heißt das: Schwere, reichhaltige Produkte legen sich eher auf dein Haar, als dass sie einziehen. Genau deshalb fühlt es sich bei dir schnell beschwert an, obwohl du eigentlich pflegst.
Die Balance-Variante. Dein Haar nimmt Pflege gut auf und gibt sie nicht zu schnell wieder ab.
Praktisch heißt das: Du hast den größten Spielraum – und genau deshalb ist bei dir am schwersten zu erkennen, welches Produkt wirklich etwas bringt und welches nur mitläuft.
Die Schuppenschicht ist geöffnet oder geschädigt. Dein Haar saugt Feuchtigkeit sofort auf – und verliert sie genauso schnell. Oft wirkt es trocken, rau oder frizzig.
Praktisch heißt das: Du brauchst Feuchtigkeit häufiger, nicht stärker. Und du musst wissen, wann Protein hilft und wann es das Haar erst recht brüchig macht.
Und jetzt? Du weißt, was los ist – aber noch nicht, was du damit machst. Genau diese Lücke schließt das Buch: Für jeden Testausgang die passende Pflegelogik, plus einen zweiten Test, der dir sagt, ob deinem Haar Feuchtigkeit oder Protein fehlt. Diese beiden zu verwechseln ist der häufigste Fehler überhaupt.
Aufgebaut wie eine Diagnose: erst verstehen, was du hast – dann entscheiden, was du brauchst – dann vier Wochen lang überprüfen, ob es stimmt.
Vier Haartypen, fünf Kopfhauttypen – mit Ursachen und passender Pflege. Die meisten kennen ihren Kopfhauttyp nicht. Er entscheidet aber über das Shampoo.
Porös, trocken, Spliss, Bruch oder Frizz? Woran du jedes einzeln erkennst – und warum die Lösung jedes Mal eine andere ist.
„Repair“, „Keratin“, „Plex“ stehen für schwer und reichhaltig. „Volumen“, „Hydro“, „Sensitiv“ für leicht. Damit stehst du nie wieder ratlos im Regal.
Wasserglas-Test für die Porosität, Elastizitäts-Test dafür, ob dir Feuchtigkeit oder Protein fehlt. Beide dauern Minuten und kosten nichts.
Tabellen zum Eintragen – inklusive Zyklus-Spalte, weil deine Periode deine Kopfhaut messbar beeinflusst. Genau deshalb wirkt ein Shampoo manchmal plötzlich "nicht mehr" – meist liegt's am Hormonhaushalt, nicht am Produkt. Danach siehst du schwarz auf weiß, was wirklich funktioniert.
„Haare ausfetten lassen.“ „Hundert Bürstenstriche.“ „Lufttrocknen ist immer besser.“ „Vor dem Friseur nicht waschen.“ Alle vier: falsch. Mit Begründung.
Jennifer JahnFriseurmeisterin · Made by Jenivyer, Hamburg
Sie ist Friseurmeisterin und arbeitet als mobile Stylistin in Hamburg und Umgebung – bei ihren Kundinnen zu Hause, ohne Salonhektik, mit Zeit für den einzelnen Kopf.
Ihr erklärtes Ziel steht seit Jahren auf ihrer Website: dass ihre Kundinnen langfristig mit ihren Haaren zurechtkommen. Auch dann, wenn sie nicht daneben steht. Haircare Journey ist dieser Anspruch in Buchform.
Ehrlich eingeordnet: Diese Bilder zeigen Arbeiten aus Jennifers Salonalltag – Farbe, Schnitt und Styling durch eine Friseurmeisterin. Sie sind kein Ergebnis des Buches und kein Versprechen, was Pflege allein leisten kann. Sie zeigen etwas anderes: wer hier schreibt – und wie gut diese Frau Haar einschätzen kann.
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Frizz ist kein Schicksal, sondern Struktur. Wenn die Schuppenschicht absteht, kann kein Licht reflektiert werden – und genau dann fehlt der Glanz. Kein Produkt der Welt ändert das, solange die Ursache nicht klar ist.
Original-Rückmeldungen von Jennifers Salonkundinnen, wie sie auf jenivyer.com veröffentlicht sind. Sie beziehen sich auf ihre Arbeit als Friseurmeisterin, nicht auf das Buch – und zeigen, wofür sie steht.
Ich habe NOCH NIE so viel positives Feedback für meine Haare bekommen.
— S. W.
„Ich bin sooooo glücklich, ich fühle mich total wohl damit, habe heute schon voll die Komplimente bekommen.“
— C. F.
„Ich habe so viele Komplimente für die Frisur bekommen – die wurde so so sehr gelobt.“
— J. K.
„Ich habe mich sehr wohl mit dir gefühlt und bin mit dem Ergebnis mehr als zufrieden.“
— D. F.
„Jenny, when I tell u that I love my hair I mean it. Ich bin so verliebt gerade.“
— A. B.
Einmal lernen, wie du dein Haar liest – und jede Kaufentscheidung danach trifft sich von selbst.
Zum Vergleich: Eine einzelne Haarmaske aus Jennifers eigenem Shop kostet 39,90 €, ein Shampoo 19,90 €. Das Buch kostet weniger als die Maske – und sorgt dafür, dass die nächste Flasche die richtige ist.
Ein fairer Einwand, und der Vergleich mit einem Taschenbuch geht auch nicht auf. Es ist ein Arbeitsbuch: Diagnose-Kapitel, zwei Testverfahren, Etiketten-Decoder, Glossar und Planerseiten zum Eintragen. Der ehrliche Maßstab sind die Produkte, die du sonst auf Verdacht kaufst – ein einzelner Fehlkauf kostet in der Regel mehr, und der nächste kommt bestimmt.
Nein. Im gesamten Buch wird kein einziges Produkt beworben – auch keins aus ihrem eigenen Shop. Du lernst stattdessen, Etiketten zu lesen. Das funktioniert bei Drogeriemarken genauso wie bei Salonmarken.
Nein. Das Buch behandelt alle vier Haartypen – glatt, wellig, lockig, kraus – und fünf Kopfhauttypen. Gerade für glattes, feines Haar steht überraschend viel drin, weil dessen Hauptproblem (Beschwerung) meistens übersehen wird.
Nein. Es ist in normaler Sprache geschrieben, und für alle Fachbegriffe gibt es hinten ein Glossar – von Tensiden über Silikone bis Panthenol.
Ehrlich: unterschiedlich. Bei Längen und Spitzen merkst du recht schnell, ob Conditioner und Maske passen. Deine Kopfhaut erneuert sich etwa alle 28 Tage – ihr solltest du mindestens vier Wochen geben, bevor du über ein Shampoo urteilst. Genau deshalb ist der Planer auf vier Wochen ausgelegt.
Meistens nicht. Der Verdacht liegt nahe, ist aber in der Praxis selten der eigentliche Grund. Viel häufiger steckt der Hormonhaushalt dahinter: Dein Zyklus beeinflusst messbar, wie Kopfhaut und Haar auf Pflege reagieren. Deshalb hat der Vier-Wochen-Planer im Buch eine eigene Zyklus-Spalte – damit siehst du schwarz auf weiß, ob wirklich das Produkt schuld ist oder gerade eine andere Phase.
Nein – und das Buch behauptet es auch nicht. Spliss und Bruch lassen sich nicht heilen, nur abschneiden. Was Pflege leisten kann: die Oberfläche glätten, neuen Schaden verhindern und dafür sorgen, dass das nachwachsende Haar gesund bleibt.
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